AEHAM AHMAD & ANDREAS LUKAS
Konzert-LesungAeham Ahmad wurde weltberühmt als er in den Trümmern von Yarmouk seines Heimatlandes Syrien Klavier spielte. Er spielte in den letzten Jahren auf den bekanntesten Festivals weltweit mit einer Unzahl an internationalen Stars. Das Klavier war mein Freund, es war, als hätten sie meinen Freund getötet. – Aeham Ahmad, CNN, 2015, als der IS sein Klavier zerstörte. Viele halten ihn für wahnsinnig, manche dachten das immer. Die Menschen hungern, und er macht Musik. Aber es ist ja mehr als das, es geht ums Prinzip, darum, dass er sich diesem Krieg, der Herrschaft des Todes und der Gewalt einfach verweigert, dass er festhält, an dem, was der Mensch in seinen besten Momenten ist: empfindsam für Schönheit. Und für seinen Nächsten. Er ist ein Künstler im besten Sinne. – Sonja Zekri, Süddeutsche Zeitung, 2015. Er begeistert die Zuschauer mit der Intensität seiner Lieder und der Virtuosität seines Klavierspiels. Stücke von Beethoven und Mozart trägt er vor, vor allem aber eigene Kompositionen, seine fröhlichen, traurigen Lieder gegen Hunger und Gewalt. In München trat er zusammen mit den Sportfreunden Stiller, Judith Holofernes und Herbert Grönemeyer beim „Stars-sagen-Danke-Konzert“ für Flüchtlingshelfer auf. Er hat zusammen mit dem Schriftsteller, Journalisten und PEN- Mitglied Andreas Lukas das Buch „Ankommen …!? – Wie schaffen wir das?" geschrieben. Andreas Lukas wird den Lese-Part übernehmen. Dieser Abend ist angefüllt mit derart hoher Intensität, Wärme und Hoffnung und exzellentem Klavierspiel, wie es wohl kaum einen Abend gibt.

